das Netzbuch

das Netzbuch war von Mai 2002 bis November 2006 das Weblog von Ralf G.
Seit Dezember 2006 bloggt er auf uninformation.org.

E-Mail: ralle (at) das-netzbuch.de. Jabber: leralle@jabber.ccc.de.

Item Nº 2172

Ein Zitat

»Aufstehen, Straßenbahn, Büro, Essen, Arbeit, Essen, Schlafen, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag,
immer derselbe Rhythmus – das ist sehr lange ein bequemer Weg. Eines Tages aber steht das Warum da, und mit diesem Überdruss, in den sich Erstaunen mischt, fängt alles an.«
Albert Camus »Der Mythos von Sisyphos«

Manager-Magazin: »Wofür wir arbeiten«. Es ist schon paradox: Einige würden händeringend jede Arbeit nehmen, andere, die welche haben, verzweifeln an der Sinnlosigkeit ihres Tuns. Luxusprobleme?

  1. Zum Luxusproblem eine Gegenfrage: Bist du in der gleichen Lage oder erfüllt dich deine Arbeit und macht sie dir Spass?

    Nochmal zu Luxusproblem, es gibt immer jemandem dem es schlechter geht. Aber irgendwann tröstet der Gedanke daran nicht mehr darüber hinweg und die Arbeit nimmt nun mal einen Grossteil unseres täglichen Lebens ein. Die Frage ist, soll ich nicht über meinen Alltag nachdenken und eine Verbesserung anstreben, nur weil es anderen noch schlechter geht?
    Matthias    16.02.05    #
  2. Was ist daran paradox?
    — Guntram    16.02.05    #
  3. Ursula Nuber hat zum Thema ein womöglich interessantes Buch geschrieben “Nur Katzen haben sieben leben”. (Kurzinhalt auf Zeit zum Leben)

    Ich selbst bin ja auch der Meinung, dass es das nicht sein kann. Eine für mich zufriedenstellende Alternative habe ich aber auch noch nicht gefunden… ein Lotto-Gewinn könnte die Suche beschleunigen. Ach nee, was steht geschrieben? Auch Geld macht nicht glücklich. Gibt’s überhaupt noch Hoffnung? Gibt’s überhaupt noch einen Ausweg?
    andreas    16.02.05    #

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